Bernstein - Gold des Nordens

Naturbernstein: 


Die Zeit der ,Bernsteinwälder" liegt etwa 35-55 Millionen Jahre zurück.
Ihr Standort dürfte im heutigen Gebiet der Nord- und Ostsee sowie
Südschwedens zu suchen sein. Einer der größten Fundorte ist das
Gebiet der früheren ostpreußischen Samlandküste. In der sogenannten
"Blauen Erde", einer ca. 9m dicken Tonschicht bei Palmnicken, ca. 35m
tiefliegend, wird er im Tagebau abgebaut.



Die Farbskala reicht von wasserhell-durchsichtig, goldgelb bis braun
oder milchig weiß wie Knochen, hervorgerufen durch winzig kleine
Luftbläschen.

Diese Bläschen sind gefüllt mit Luft, Wasser und terpentinhaltigen Ölen,
wohl Reste der damaligen Baumzellsäfte.

War das Harz dünnflüssig, z.B. im Sommer, konnten die Zellsaft-
bläschen aufsteigen und das Harz klärte sich.

lnclusen (Einschlüsse):
Von Pflanzen über Äste, Nadeln, Blätter und Borkenstücke sowie
Knospen, Moose, Flechten und Tarne finden wir alles aus der
damaligen Fauna.
Wesentlich größer ist der Reichtum an Tiereinschlüssen im Bernstein.
Besonders fliegende Insekten wurden von goldgelb glänzenden,
klebrigen Harz angelockt.



Bernstein ist ein sehr weicher Stein. Härte 2-3 nach der Mohsschen
Härteskala. Er lässt sich durch einen Nagel einritzen und mit feinem
Sandpapier schleifen. Bernstein lädt sich elektrostatisch auf und brennt
mit leuchtendgelber, rußender Flamme. Wegen dem dadurch ent-
stehenden aromatischer Geruch wurde er in früheren Zeiten auch als
Kerze verwand.

Spezifisches Gewicht 1,050 bis 1,096 - max. 1,3.
Bernstein ist schwerer als Wasser. Knochige Sorten können leichter sein.

Tipps:
Bernsteinschmuck sollte möglichst nicht mit kosmetischen Artikeln in
Verbindung kommen und sollte nach jedem Tragen mit einem weichen
Tuch abgerieben werden.



Noch ein paar Worte zu unserem Naturbernstein-Schmuck.
Alle Silberartikel werden in Sterling Silber hergestellt. Viele Artikel
werden in feinster Handarbeit gefertigt, um dem Material Naturbernstein
bestmöglich gerecht zu werden.  



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